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Geschichte

Die Gemeinde Bomlitz ist eine Einheitsgemeinde und liegt im südlichen Teil der Lüneburger Heide. Ihren Ursprung hat die Gemeinde in einer Papiermühle, die im Jahr 1681 genehmigt wurde. Die Antriebskraft bezog die Mühle aus einem kleinen Heidegewässer, das ebenfalls den Namen Bomlitz trägt. Die Papiermacher stellten nach kaum mehr als 100 Jahren den Betrieb ein. Im Jahr 1815 wurde an gleicher Stelle eine Mühle zur Herstellung von Schießpulver eingerichtet, aus der später das Werk „Wolff & Co., Walsrode“, hervorging. Nach und nach wurde der Betrieb vergrößert, auch in die Nachbargemeinden Cordingen und Westerharl hinein.

Cordinger Mühle Standesamt und Backhaus

Der Besitz konnte 1883 in einen selbstständigen Guts-Bezirk umgewandelt werden. Dieser Guts-Bezirk wurde 1928 aufgehoben und es entstand die Gemeinde Bomlitz mit 1.600 Einwohnern unter Einschluss des Forstes „Wisselshorst“. Im Laufe der folgenden Jahre schloss sich Bomlitz mit den umliegenden Ortschaften zur Großgemeinde Bomlitz zusammen. Zunächst, im Jahr 1968, mit Benefeld, Borg-Cordingen und Uetzingen einschließlich Elferdingen und Wenzingen und, im Zuge der Gebietsreform 1974, die Orte Ahrsen mit dem Forstort Löverschen, Bommelsen, Jarlingen, Kroge mit Kleinharl und Westerharl.

Quelle: Bomlitz – Perspektiven der Geschichte - Olaf Mußmann