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Geografische Lage

Durch das Gemeindegebiet fließt die Böhme, der westlichste der größeren Flüsse der Südheide und natürliche Längsachse des Landkreises Heidekreis. Ihre größten Nebenflüsse, die Bomlitz und die Warnau, durchfließen von Nordwesten, bzw. von Norden her, das Gemeindegebiet Berg und Tal in der Lohheideund münden im Naherholungsgebiet Eibia/Lohheide zwischen den Ortschaften Borg und Uetzingen in die Böhme. Ähnlich wie die mittlere Böhme schneiden sie auffallend enge Täler in die schwachwelligen Plateaus und geben so dem Naturraum der Walsroder Lehmgeest (auch Fallingbosteler Lehmplatten genannt) das typische Gepräge.

Das südliche Gemeindegebiet hat in den Tälern von Böhme, Bomlitz, Warnau, Engelbach und Rieselbach ein bewegtes Relief. Die schmalen Talböden mit Grünland oder Erlenbeständen werden von gehölzreichen oder bewaldeten Hängen flankiert, an denen kleinere Dörfer und Einzelhofgruppen liegen. Von den Hochflächen sind die lehmigeren Teile ackerbaulich genutzt und die sandigeren bewaldet. Feuchte Senken sind von anmoorigem Grünland eingenommen.

Im nördlichen Gemeindegebiet sind die Oberläufe von Bomlitz und Warnau nur gering eingesenkt. Die Täler sind wechselnd von hofnahen Gehölzen, Talwiesen und Fischteichen eingenommen. An die hier meist unmittelbar angrenzende Feldflur schließen sich kiefernreiche Wälder mitRuheplatz mit Weitblick kleineren Heide- und Moorflächen an, die einst karge Allmendeflächen waren. Eine Ausnahme stellt der ehemalige königliche Forst Wisselshorst im Osten des Gemeindegebietes dar, dessen Waldbestand bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges eher naturnah war. Er geht nach Westen hin in die artenreichen Forsten des früheren Gutes Bomlitz über.

Die zusammenhängend bebauten Flächen der Gemeinde erstrecken sich über vier Kilometer vom Südrand der Wisselshorst über die Taler von Bomlitz und Warnau hinweg nach Westen.

Die natürlichen Geländehöhen des Gemeindegebietes variieren zwischen 32 m im Südwesten oberhalb der Rieselbachmündung und 82 m im Norden am Großen Löverschen. Die Täler weisen Steilhänge mit Höhen von 10 bis 25 Metern auf.

Geologie

Bomlitz liegt in einer Geestlandschaft, die vor allem in der vorletzten Kaltzeit des gegenwärtigen Eiszeitalters geformt wurde. Der Untergrund besteht im Wesentlichen aus Lockermaterialien, die vom Inlandeis der Saale-Kaltzeit und seinem Schmelzwasser ab- und umgelagert wurden. Nur Typische Heidelandschaft mit Wacholderim Südwesten treten tonige Gesteine des Oligozän nahe an die Oberfläche und sorgen beim Ortsteil Borg und an Tongruben nahe der einstigen Honerdinger Schweiz für höhere Bodenfeuchte und zahlreiche Quellgerinne. Das Gemeindegebiet wird ansonsten unterlagert von der mehrere Meter mächtigen Grundmoräne des Stadials Drenthe I. Darüber folgen die Nachschüttsande der zurückweichenden Eisfront und dann die Vorschüttsande der sich nähernden Eisfront des Drenthe II-Stadials, dessen dünne, an grobem Geschiebe und Findlingen reiche Grundmoräne die heutigen anlehmigen Ackerflächen der Hochflächen ausmacht. In den Tälern sind diese obere Grundmoräne und die unterlagernden, rund 20 Meter mächtigen Sande teilweise bis zur Drenthe-I-Grundmöräne abgetragen. Die Talverläufe waren teilweise vorgezeichnet durch die sich kreuzenden geradlinigen, flachen Furchen, die das überfahrende Inlandeis hinterlassen hat.

Die Grundmoräne wird besonders in den höheren Teilen überlagert von einer dünnen Sanddecke, deren zahlreiche Windausblasungsmulden kleine Moore und flachgründige Flatts enthalten. Im nördlichen Gemeindegebiet liegt zudem der Salzstock Bommelsen, über dem im Bereich der Wisselshorst drei erdfallartige Senken mit Kleinsthochmooren entstanden sind (Großes und Kleines Wissahl) und im Bereich des Bomlitztales mehrere Hangmoore.